Cappuccino & Kakao

Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, die ersten Herbststürme das Laub von den Bäumen fegen und eiskalte Regentropfen an die Fenster klopfen, steigt das Bedürfnis nach kuscheliger Wärme in den eigenen vier Wände. Das Feuer knistert im Kamin und verbreitet wohlige Gemütlichkeit. Winter, Weihnachten, Lust auf Schokolade, Cappuccino und Kakao – das sind Dinge, die zusammengehören. Wenn Sie durchgefroren von einem Spaziergang mit dem Hund zurückkommen oder gestresst nach einem langen Arbeitstag, der im Dunkeln beginnt und Dunkeln aufhört, endlich zu Hause sind, haben Sie das Verlangen, sich etwas Gutes zu tun. Wie wäre es mit einem heißen Kakao oder Cappuccino?


Cappuccino und Kakao neu entdecken

Eine süße Belohnung ist ein leckerer Cappuccino oder Kakao. Schnell zubereitet, indem Sie den Inhalt des Sticks in die Tasse schütten und einfach heiße Milch oder heißes Wasser aufgießen, entfalten Cappuccino oder Kakao im Nu die ersehnte Entspannung. Cappuccino ist heute längst nicht mehr nur Cappuccino. Das Kaffeegetränk aus Italien mit Espresso, heißer Milch und Milchschaum erfindet sich ständig neu. Cappuccinotrinken wird nicht langweilig und bietet für jeden Geschmack etwas. Auch muss keine Espressomaschine vorhanden sein, denn die kleinen, praktischen Beutel, deren Inhalt einfach mit Milch oder Wasser aufgeschüttet wird, sind vollmundig im Geschmack.

Die Kapuze der Mönche

Wussten Sie, dass der Cappuccino seinen Ursprung in Österreich hat? Zwar behaupten die Italiener die Erfindung des Milchschaumgetränks für sich. Doch es heißt, der Cappuccino stammt von der Wiener Kaffeespezialität Kapuziner ab. Demnach sollen österreichische Soldaten während des ersten Weltkriegs den Kapuziner nach Norditalien gebracht haben. Als sicher gilt, dass die Italiener die Variante mit Milchschaum erfanden als die Espressomaschinen aufkamen. Die Wiener trinken ihren Kapuziner mit Schlagsahne. Der hellbraune Farbe erinnert an die Kutte der Kapuzinermönche daher der Name. Kapuze heißt auf italienisch „cappuccio“, wobei wir beim Cappuccino wären.

Nuss, Karamell oder Vanille

Mit verschiedenen Aromen wird der „Flavoured Cappuccino“ angeboten. Ob Schokolade oder Nuss, Karamell oder Vanille – die Variationen der Hersteller sind facettenreich und lassen die Herzen von Kaffeetrinkern höher schlagen. Cappuccino, der nach Karamell, Krokant oder Amaretto schmeckt, ist ein wahrer Genuss. Es gibt das Heißgetränk auch mit Haselnuss- oder Vanillearoma und einer feinen Kakaonoten. Wenn Sie auf den originalen Kaffeegeschmack stehen, werden Sie eher zu den Cappuccino-Sorten Café au lait, Latte Macchiato, Mocca, Cappuccino Cremig zart oder à la Wiener Melange greifen. Wer beim Kaffeetrinken auf die schlanke Linie achtet, wählt die ungesüßten Cappuccino-Sticks zum Aufgießen. Denn eine Tasse Cappuccino mit Vollmilch hat rund 50 Kalorien.

Göttliche Verführung

Cappuccino und Kakao sind nun mal keine Schlankmacher wegen dem hohen Fettgehalt. Doch Kakao und Cappuccino machen glücklich. Denn einige der wertvolle Inhaltsstoffe des Kakaos können auf Menschen eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Also sind Cappuccino und Kakao genau die richtigen Getränke für die trübe Jahreszeit. Wie der Cappuccino erfindet sich der Kakao immer wieder neu. Trinkschokolade gibt es von namhaften Schokoladenherstellern in verschiedenen Variationen. Echte Naschkatzen können bei Milchschokoladenflocken, Schokoträumen, weißer oder dunkler Schokolade kaum widerstehen. Verführerisch ist die Trinkschokolade am Stil in Herzform, also ein Lolli mit Zart-Bitter-Schokolade oder cremiger Milchschokolade, den Sie in Ihre heiße Milch sanft einrühren.

Kakao als Luxusgut

Was Sie heute als süße Sünde genieße, hat eine uralte Geschichte. Der Kakao kommt aus Mittelamerika und wurde schon von den Azteken und Mayas angebaut. Für die Mayas war die Kakaopflanze göttlich. Welch ein schöner Gedanke, wenn Sie mit einer Tasse dieses „göttlichen Getränks“ auf dem Sofa sitzen. Die Maya bauten die Pflanze um 500 v. Chr. auf großen Plantagen an. Sie hatten einen Kakaogott, den sie verehrten und dem sie Opfer brachten. Ihre Trinkschokolade genossen sie süß oder auch scharf mit Chili oder Pfeffer und war den wohlhabenden Leute vorbehalten. Serviert wurde sie zu besonderen Anlässen. Kakaobohnen galten damals auch als Zahlungsmittel.

Der Renner an den Königshöfen

Mit „Bitteres Wasser“ könnte man das Wort „Schokolade“ übersetzen, abgeleitet von dem Wort der Azteken für das kakaohaltige Getränk „xocoatel“, was „bitter“ und „Wasser“ bedeutet. Um das Jahr 1528 startete der Siegeszug der Schokolade um die ganze Welt. Spanische Eroberer brachten Kakao nach Europa, am spanischen Hof trank man die erste Schokolade im Jahr 1544. Verfeinert mit Milch, Honig und Zucker wurde Trinkschokolade der Renner an den Königshöfen von Paris und London. Der Kaiserhof von Wien schätzte die Köstlichkeit als Luxusgetränk der Oberschicht.

Kakao und Cappuccino für jedermann

Heute ist das „Getränk der Götter“ zum Glück für jedermann erschwinglich. Cappuccino und Kakao zu zubereiten, ist einfach - ob zu Hause im Büro oder unterwegs. Die praktischen Tütchen für eine Tasse geben die perfekte Mischung und Portion vor. Kakao und Cappuccino gehören zu den populären Getränken wegen Ihrer Vielfalt und dem umfangreichen Sortiment der Anbieter. Der Verbraucher hat die Qual der Wahl bei Kakao und Cappuccino. Schön ist wenn die Produkte mit Kaffee- und Kakaobohnen, sowie Zucker aus fairem Handel hergestellt sind. „Fair Trade“ liegt voll im Trend, auch für Kakao und Cappuccino.